Mittwoch, 8. April 2020

Inti - Emotionen

Um schneller Comics erstellen zu köennen, habe ich von allen Protagonisten 23 Emotionen gezeichnet. 23 frontal und 23 von der Seite. Das ermöglicht mir mit Hilfe eines Lichttischs Panels schneller erstellen zu können.

Inti frontal:









Inti von der Seite









Die Hermits bzw. Inti

Ich lasse, da ich verstärkt virtuellen Unterricht in Mathematik machen soll und nach Motivation für meine Schüler gesucht habe, meine Comicfiguren, die ich vor ca 25 Jahren erfunden habe, wieder aufleben. Ursprünglich sind das Familiengeschichten zweier Familien mit kleineren Kindern, die ich mit den kleinen Panels festgehalten habe. Diese Geschichten werde ich euch in einem der nächsten Post vorstellen.

Später als meine Tochter in die Schule kam, ist mir die Idee von Mathe-Comics gekommen. Das war die Geburtsstunde von Inti, dem verhexten Mathelehrer.



Jetzt habe ich das Ganze wieder aufgegriffen und möchte es natürlich "professioneller" umsetzen. Ich vewende dazu die Software Comiclife, mit der man die Bilder in Panels anordnet und Sprechblasen der verschiedensten Art hinzufügen kann. Die Geburtsstunde von Inti könnt ihr hier sehen:




Montag, 6. April 2020

Rechte Strassenseite




Nach den Sequenzen - ab der Mühle - habe ich die rechte Strassenseite in Angriff genommen. Das "Bild" ist in mehreren Etappen entstanden. Dazu habe ich eine weisse, dicke vlies-Tapete verwendet. Aquarellfarben und Tuschestifte (Sakura Pigma Micron - verschiedene Stärken.
Das Bild umfasst die rechte Strassenseite von der Simmendinger Mühle über die Firma Reichert-Bad bis zum Gästehaus Gasthof-Hotel Krone.
Die Abmessung des Bilds sind ca 5 m mal 50 cm. Mit Etappen meine ich, dass zusammenhängende Häusergruppen und Baum/Gartenbereiche separat erstellt wurden, aber zusammenhängend.

Zuerst habe ich das in einem kleineren Format probiert (1m auf 25 cm) und auch nur bis zur Firma Reichert:


Die Vorgehensweise war so:
erst eine Vorzeichnung mit Bleistift, sodass die Größenverhältnisse einigermassen stimmen. Dann  habe ich nur rechts die Mühle mit wilden Aquarellpinselstrichen, -Flecken und Kleckse überdeckt. Man sieht dass ich für die einzelnen "Etappen" verschieden Farbkombinationen verwendet habe, die nur annähernd etwas mit der reellen Farbgebung zu tun haben. Danach habe ich die Konturen mit Tusche nachgezogen. Zum Schluss kam punktuell die Schattierung, das Grün der Bäume und Sträucher, das Braun der Dächer und der Himmel dazu. Hier habe ich mir mehr an die Realität gehalten.

Siegfried meinte ich sollte das größer machen. Das war das Resultat:

Simmendinger Mühle (90 cm auf 60 cm)
Das war mir dann doch zu groß. Ich habe mich dann auf ca. 45/50 cm Höhe eingependelt.

vorher

nachher

vorher

nachher

Reichert


Das vollständige Bild ist hier auf der Website schwer darstellbar. Ausserdem sind das Fotografien. Ich muss noch jemanden finden, der bessere Bilder macht... Das komplette Bild habe ich mit einer Software zusammengestückelt:



Freitag, 3. April 2020

Talstrassen Sequenzen

Als nächstes habe ich mir vorgenommen, alle 10-20m ab der Klosterbrücke (man erkennt sie im ersten Bild) bis zur Simmendinger Mühle, ein Bild zu erstellen. Ich habe auch schon probiert, die Bilder mit dem Ken Burns Effekt (schwenken und zoomen der Bilder) in einem Video zu animieren. Ein Video mit einem gezeichneten Auto, das mit der Stop-Motion Technik auf der Strasse bewegt wird, existiert ebenfalls.

Die 19 Bilder der Sequenz habe ich mit Bleistift, Kohle und Tusche erstellt. Teilweise habe ich sie mit verdünnter Tusche laviert oder mit Aquarellfarbe koloriert. Hier ein Auswahl:










Monotypien von Häusern der Talstrasse

Mich hat die Technik der Monotypie fasziniert. Ich habe mehrere Arten ausprobiert: mit Acrylfarbe, mit Ölfarbe, mit Aqua-Linoldruckfarbe, mit und ohne Schablonen. Die fertigen Drucke habe ich dann mit Aquarellfarbe koloriert.
Hier einige Beispiele:


Ortseinfahrt, Linoldruckfarbe

Fa. Rempp, Linoldruckfarbe und Schablonen

Fa. Rempp, Acrylfarbe

Arrestturm, Ölfarbe und Schablonen

Hirschbrücke, Ölfarbe und Schablone

kath. Kirche, Ölfarbe und Schablone

Portrait einer Strasse

Im letzten Semester unseres offenen Ateliers war es das Thema, dass wir Teilnehmer uns ein Thema stellen, das zu einem "Werk" führen soll. Das "Werk" ist, so wie ich es verstanden habe, ein künstlerisches Ziel, das mit unterschiedlichen gelernten Techniken und Materialien, erreicht werden soll. Wobei das Ziel sich auch ändern oder ruhen kann, um dann später wieder aufgenommen zu werden.

Meine künstlerische Intention sind Landschaften, Stadtlandschaften, Industriestätten, Häuserfronten, Detailskizzen die man unter dem Begriff Urban Sketching einordnen kann, aber auch sequentielle Kunst: Graphic Novels, Comics. Auch interessiert mich die Herstellung von funny Comics - Ideen habe ich genug.

Meine "Werk" ist eine Graphic Novel, die ein Portrait einer Strasse erzählen soll. Dafür habe ich aber noch nicht die zündende Idee für das Format bekommen. Ich zeichne noch "vor mich hin" ;-)

Als Strasse habe ich mir die Talstrasse in Wildberg ausgesucht. Und zwar von Richtung Nagold kommend bis zur Tankstelle und Supermarkt am nördlichen Ortsausgang in Richtung Calw.

Seit November 2019 habe ich ein kleines Atelier, in dem ich meine "Werk"-e entwickle. Man sieht hier an der Wand einige Bilder, die die Talstrasse portraitieren.



Donnerstag, 8. Februar 2018

Hände und Füsse

Nachdem ich ein Jahr lang, das war 2017, mein Projekt 1000 Panels (Daily Panels) durchgezogen habe, habe ich nun wieder auf diesem Blog was zum zeigen. In unserem Zeichenkurs haben wir ca. ein halbes Jahr die am schwierigsten zu zeichnenden Körperteile studiert: unsere Hände und Füße.
Parallel dazu habe ich das Ganze auch mit der Methode von Sight Size durchgeführt. Hier ein paar Ergebnisse (alles Bleistiftzeichnungen):